Endlich hab ich mir gedacht… endlich hat jemand einen Server für zu Hause auf den Markt gebracht. Sicherlich muss ich zugeben, dass nicht so viel weltbewegend neues im Server und viele Linux-Anhänger sagen werden, das alles was der Home-Server kann mit Linux doch schon lange zu bewältigen ist. Das stimmt auch, allerdings mit einer Einschränkung, die meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen ist. Der Konfigurationsaufwand, wobei hier natürlich wieder die Flexibilität gefragt ist.
Nun ja, da ich (leider) kein Linux Freak bin und ich schon einige mehr oder weniger erfolglose Versuche mit dem freien Betriebssystem hinter mir hatte, hab ich mich mit dem Windows Home Server beschäftigt.
Bei laufen in Summe vier PC’s, die als Workstation dienen und zusätzlich noch ein leiser Windows XP Rechner als Server. Letzterer 24 Stunden, 7 Tage die Woche.
Ist natürlich nicht optimal, zumal der Stromverbrauch des Rechners nicht gerade im optimalen Bereich steht…
Also hab ich mir mal den WHS zur Brust genommen und auf einer ausgedienten Hardware installiert.
Installation
Die Installation verlief total genial. DVD rein, los ging’s, ein paar Eingaben und alles wurde von allein erledigt. Keine Festplatten einrichten nix. Einziger Wermutstropfen, der WHS erlaubt kein Zweitbetriebssystem auf der Platte. Es wird alles komplett platt gemacht!
Der erste Start
Der Windows Home Server basiert auf dem Windows Small Business Server 2003. Also nicht auf einem Client Betriebssystem, was man auch beim ersten Anblick des Desktops und der dort groß stehenden Sicherheitswarnung schnell wahrnimmt. Ein Blick in den Explorer zeigt, das der WHS selbst sich eine Partition für das Betriebssystem gönnt und den Rest in eine einzige virtuelle Platte packt und das egal wie viele interne und externe Festplatte ihr an das Ding anschließt.
Durch die interne Datensicherung verteilt der WHS (beim Anschluss mehrerer Platten) die Daten auch auf mehrere physische Platten und hält die Daten somit redundant vor, so dass kein Raid erforderlich ist (wird auch extra überall betont, das man das nicht machen soll).
So, jetzt noch die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert und das war’s eigentlich schon.
Die Clients
Neben der WHS DVD liegt auch ein Connector für die Clients bei. Dieser Connector muss auf allen PC’s installiert werden, damit diese auch eine ordentliche Verbindung zum Server mit allen Features herstellen können. Ab diesem Zeitpunkt braucht der Server nix mehr, keine Tastatur, keine Maus und kein Monitor. Jegliche Konfiguration kann über die sog. WHS-Konsole erfolgen. Ebenfalls können die User über die WHS-Konsole angelegt werden.
Der Connector überwacht den Netzwerkstatus und führt automatisierte Backups der Client-Rechner durch (jup, das geht auch). So wird immer zur gewünschten Tageszeit der normale Arbeits-PC gesichert und kann so jederzeit wieder hergestellt werden. Für jeden eingerichteten User wird auf dem Server ein eigenes Verzeichnis angelegt und ein gemeinsames Verzeichnis z. B. für Fotos und Videos.
Die Verbindung nach außen
Neben den ganzen interne Funktionen kann der WHS auch (entsprechender Router vorausgesetzt) auch eine eigene Website im Netz präsentieren. So hat man jederzeit und von überall aus Zugriff auf seine Dateien und kann diese ohne Probleme betrachten, bearbeiten etc. Die Seite ist dann natürlich Passwort geschützt (der WHS gibt auch an, ab welcher “Passwort-Schwere” er zufrieden ist) und kann über ein SSL-Zertifikat erreicht werden. Schick…
Mein Fazit
Ich kann den WHS richtig gut gebrauchen, da so eine zentrale Datenspeicherung ohne groß Raids einrichten zu müssen möglich ist. Auch die Möglichkeit jederzeit neue Festplatten (auch per USB) an den WHS zu hängen, ohne das Ding ausschalten zu müssen, find ich prima. Aber mir fehlen noch ein paar Dinge, die mir auch in einem privaten Haushalt wichtig wären. So fehlen mir jegliche Methoden zur Kommunikation, egal ob Email, Fax oder Anrufbeantworter. Aber auch andere Kleinigkeiten fallen dann doch auf.
Der Windows Home Server hat eine eingebaute Plug-In Möglichkeit, die mit Hilfe einer dokumentierten API angesprochen werden kann. Die Zeit wird zeigen, wie groß die Community um den WHS wird und wie viele Plug-In’s erscheinen werden.
Ich für mich werde das Ding weiter beobachten, weil ich’s einfach interessant finde. Mal sehen was draus wird.
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Der Windows Home Server
Endlich hab ich mir gedacht… endlich hat jemand einen Server für zu Hause auf den Markt gebracht. Sicherlich muss ich zugeben, dass nicht so viel weltbewegend neues im Server und viele Linux-Anhänger sagen werden, das alles was der Home-Server kann mit Linux doch schon lange zu bewältigen ist. Das stimmt auch, allerdings mit einer Einschränkung, die meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen ist. Der Konfigurationsaufwand, wobei hier natürlich wieder die Flexibilität gefragt ist.
Bei laufen in Summe vier PC’s, die als Workstation dienen und zusätzlich noch ein leiser Windows XP Rechner als Server. Letzterer 24 Stunden, 7 Tage die Woche.
Ist natürlich nicht optimal, zumal der Stromverbrauch des Rechners nicht gerade im optimalen Bereich steht…
Also hab ich mir mal den WHS zur Brust genommen und auf einer ausgedienten Hardware installiert.
Installation
Die Installation verlief total genial. DVD rein, los ging’s, ein paar Eingaben und alles wurde von allein erledigt. Keine Festplatten einrichten nix. Einziger Wermutstropfen, der WHS erlaubt kein Zweitbetriebssystem auf der Platte. Es wird alles komplett platt gemacht!
Der erste Start
Der Windows Home Server basiert auf dem Windows Small Business Server 2003. Also nicht auf einem Client Betriebssystem, was man auch beim ersten Anblick des Desktops und der dort groß stehenden Sicherheitswarnung schnell wahrnimmt. Ein Blick in den Explorer zeigt, das der WHS selbst sich eine Partition für das Betriebssystem gönnt und den Rest in eine einzige virtuelle Platte packt und das egal wie viele interne und externe Festplatte ihr an das Ding anschließt.
Durch die interne Datensicherung verteilt der WHS (beim Anschluss mehrerer Platten) die Daten auch auf mehrere physische Platten und hält die Daten somit redundant vor, so dass kein Raid erforderlich ist (wird auch extra überall betont, das man das nicht machen soll).
So, jetzt noch die Netzwerkeinstellungen richtig konfiguriert und das war’s eigentlich schon.
Die Clients
Neben der WHS DVD liegt auch ein Connector für die Clients bei. Dieser Connector muss auf allen PC’s installiert werden, damit diese auch eine ordentliche Verbindung zum Server mit allen Features herstellen können. Ab diesem Zeitpunkt braucht der Server nix mehr, keine Tastatur, keine Maus und kein Monitor. Jegliche Konfiguration kann über die sog. WHS-Konsole erfolgen. Ebenfalls können die User über die WHS-Konsole angelegt werden.
Der Connector überwacht den Netzwerkstatus und führt automatisierte Backups der Client-Rechner durch (jup, das geht auch). So wird immer zur gewünschten Tageszeit der normale Arbeits-PC gesichert und kann so jederzeit wieder hergestellt werden. Für jeden eingerichteten User wird auf dem Server ein eigenes Verzeichnis angelegt und ein gemeinsames Verzeichnis z. B. für Fotos und Videos.
Die Verbindung nach außen
Neben den ganzen interne Funktionen kann der WHS auch (entsprechender Router vorausgesetzt) auch eine eigene Website im Netz präsentieren. So hat man jederzeit und von überall aus Zugriff auf seine Dateien und kann diese ohne Probleme betrachten, bearbeiten etc. Die Seite ist dann natürlich Passwort geschützt (der WHS gibt auch an, ab welcher “Passwort-Schwere” er zufrieden ist) und kann über ein SSL-Zertifikat erreicht werden. Schick…
Mein Fazit
Ich kann den WHS richtig gut gebrauchen, da so eine zentrale Datenspeicherung ohne groß Raids einrichten zu müssen möglich ist. Auch die Möglichkeit jederzeit neue Festplatten (auch per USB) an den WHS zu hängen, ohne das Ding ausschalten zu müssen, find ich prima. Aber mir fehlen noch ein paar Dinge, die mir auch in einem privaten Haushalt wichtig wären. So fehlen mir jegliche Methoden zur Kommunikation, egal ob Email, Fax oder Anrufbeantworter. Aber auch andere Kleinigkeiten fallen dann doch auf.
Der Windows Home Server hat eine eingebaute Plug-In Möglichkeit, die mit Hilfe einer dokumentierten API angesprochen werden kann. Die Zeit wird zeigen, wie groß die Community um den WHS wird und wie viele Plug-In’s erscheinen werden.
Ich für mich werde das Ding weiter beobachten, weil ich’s einfach interessant finde. Mal sehen was draus wird.
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