Beiträge mit dem Schlagwort ‘Server’

15. September 2009

Joomla 1.6 – Ein Ausblick

joomla_16_intro

Bereits vor einiger Zeit wurde von Joomla die erste Alpha Version des gleichnamigen CMS zum Download bereit gestellt. Von einem produktiven Einsatz ist das ganze noch weit entfernt und einige geplante Teile des Systems sind in der Alpha noch nicht zu sehen.

Insofern möchte ich hier mal die Planungen von Joomla 1.6, zumindest die bisher bekannt sind oder aus dem Code und aus verschiedenen Präsentation zu sehen sind, zusammenfassen.

Optisch hat sich seit der ersten Alpha für Joomla 1.6 bereits etwas verändert. Dazu gibt’s keinen eigenen Punkt in meiner Zusammenfassung, seht euch hierfür einfach die Screenshots im Text an.

1. Rollen und rechtebasiertes Usermanagement

Benutzer-Menü

Benutzer-Menü

Das ist insgesamt ein Punkt, bei dem Joomla bisher viel Kritik einstecken musste, da das bisherige System starr war und keine direkten zusätzlichen Aufteilungen (zumindest ohne tieferen Eingriff, sprich ohne PHPGACL) möglich war.

Zukünftig können eigene Usergruppen definiert werden. Um Berechtigungen einzelner User möglichst weit aufzusplitten und eine genauere Zuteilung von Rechten zu gewährleisten, kann zukünftig ein User mehreren Usergruppen zugeordnet sein. Eine Usergruppe widerum erhält verschiedene “Actions”, die diese Usergruppe ausführen darf.

Neben den “Actions” können dann noch “Levels” zugeteilt werden, die sich darauf bezieht, was User wirklich an Content sehen dürfen. Einem Artikel z. B. können dann später diese Levels zugeordnet werden.

17. April 2009

PHP Funktion in Javascript

PHP.JS

Wer schon mehr mit PHP erledigt hat, aber in den letzten Jahren Javascript eher als Pflicht sah (so wie ich), der wird sich im Rahmen des Web 2.0 immer mehr mit der clientseitigen Scriptsprache konfrontiert sehen. AJAX, Datagrid’s, Drag’n'Drop sind nur einige der Punkte, die in modernen Anwendungen immer mehr auch sinnvoll eingesetzt werden und somit direkt beim Schreiben des serverseitigen Codes berücksichtigt werden müssen.

PHP hat uns ja mit all den schönen, einfachen existierenden Funktionen schon verwöhnt. Insofern wird es einige Dinge geben, die man beim Einarbeiten in JavaScript vermissen wird. Beispielsweise die Möglichkeiten beim Umgang mit einem Array.

Beispiel, die PHP Funktion asort, die die Index-Assoziation behält, aber nach Wert sortiert. In PHP ist das kein Problem, nachfolgend mal das Beispiel von der PHP Seite:

<?php
$fruits = array("d" => "Zitrone", "a" => "Orange", "b" => "Banane", "c" => "Apfel");
asort($fruits);
foreach ($fruits as $key => $val) {
    echo "$key = $val\n";
}
?>

Und schon wird alles schön sortiert und in Reihe gebracht. So, wie läuft das jetzt JavaScript? Eine JavaScript-Funktion, die diese PHP-Funktion simuliert (also aus obigem Beispiel nur die Zeile3!) würde so ganze 68 Zeilen lange werden.

Wer in JS schon oft PHP-Funktionen vermisst hat (wie ich eben ;-) ), der wird bestimmt mit dem PHP to Javascript Projekt glücklich. Das Projekt stellt eine umfangreiche Bibliothek zur Verfügung, in dem viele PHP Funktionen in JS nachgeschrieben sind. Der Download ist bereits knapp 300 kB groß und ein Schwergewicht, wenn es darum geht diese in eine Website zu implementieren.

Die Projektseite stellt eine gute Funktionsübersicht zur Verfügung inkl. der Abhängigkeiten der einzelnen Funktionen zueinander. Insofern ist es nicht notwendig alle Funktionen zu implementieren, sondern lediglich die benötigten Funktionen inkl. der entsprechenden Abhängigkeiten. Somit schrumpft das Paket auf eine annehmbare Größe. Viel Spaß damit, vielleicht hilfts dem einen oder anderen. PHPJS ist sowohl unter der GPL, als auch unter der MIT Lizenz downloadbar.

Quelle: http://kevin.vanzonneveld.net/techblog/article/phpjs_svn/

14. Februar 2008

BlackBerry für Privatkunden

8300_Edge_top_angle Heute war bei Golem zu lesen, dass RIM, an einer BlackBerry Server Software für den Privatgebrauch arbeitet.

Der auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona vorgestellte Unite-Server von RIM bietet Push-E-Mail für den Privatrechner und setzt auf die Server-Struktur des Netzbetreibers. Neben E-Mails und Terminen soll die Software Videos, Musik und Bilder auf ein BlackBerry-Gerät liefern können. Bis zu fünf E-Mail-Konten lassen sich damit verwalten und das System setzt voraus, dass der betreffende PC ständig eingeschaltet ist.

Der Unite Server soll im Laufe des Jahres 2008 für Deutschland verfügbar sein und dann gratis angeboten werden. Der Anwender muss aber die Verbrauchskosten tragen, wenn der betreffende PC ständig läuft. Einen E-Mail-Server muss der Nutzer nicht verwenden. Neben Privatleuten soll der Dienst aber auch für kleinere Unternehmen sinnvoll sein, die keinen eigenen Mail-Server betreiben.

Quelle: RIM will BlackBerry für Privatkunden interessant machen

Wenn ich das Ganze jetzt noch mit einem Windows Home Server kombinieren könnte, dann würden da mit Sicherheit einige schöne Möglichkeiten entstehen.